Der Baum

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Der Baum

Der Baum





Ich saß am Fenster meiner Küche und schaute dem Baum zu, wie er sich im Wind
hin und her wiegte. Da gab Gott mir ein Gleichnis:




Der Baum steht still, die Sonne scheint und es ist warm.
Da ziehen Wolken auf am Himmel.
Ein leichter Windstoß kommt.
Die Zweige wiegen sanft hin und her, die Blätter rauschen.
Der Wind wird stärker;
je stärker der Wind weht, desto mehr neigt sich der Baum.


Ein Sturm kommt auf;
einige Blätter fallen, dürre Äste brechen ab.
—Aber eigentlich tut es dem Baum nicht weh.
Er steht nach dem Sturm ebenso stolz und aufrecht wie vorher.


Es kommt ein starker Regen, aber dem Baum ensteht kein Schaden.
Hagel lässt ihn einige Blätter und Zweige verlieren,
aber er erholt sich schnell.


Der Winter kommt, und die Blätter fallen.
Kahl und arm sieht er aus, der Baum.
—Aber er steht fest am selben Ort.
Es kommt aber auch wieder der Frühling und der Baum erstrahlt 
in einem herrlichen Kleid mit frischem Grün und wunderbaren Blüten.


Es mag eine Zeit der Dürre kommen, ohne erfrischendes, 
lebensspendendes Wasser.
Aber auch das kann dem Baum nicht schaden.
Denn seine Wurzeln greifen tief und sind fest verankert
in der Erde.
Er steht immer fest gegründet am selben Ort.
Sein Kleid erstrahlt immer wieder in neuem Glanz.


Ebenso wie diesem Baum ergeht es dem Menschen, 
der seine Wurzeln fest gegründet hat
in Jesus Christus unserem Gott.


Es mögen Stürme des Lebens kommen,
Zeiten der Dürre, wie bei dem Baum.
Der Mensch, der sein Leben fest verankert hat im Glauben an
Jesus Christus, wird nicht fallen.
Er wird fest am selben Ort stehen bleiben wie der Baum.
Er wird keinen Schaden nehmen, auch wenn es um ihn herum
stürmt und tobt.
Gott wird ihm immer wieder lebensspendenden Regen und Sonne 
schenken.
—Ihm Glück und Frieden geben.
 



Claudia Zender


 

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